Transfer
Zukunft digitaler Bürger*innenbeteiligung
Helin Cetindag
Fotos:
WICA und HHU
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2 Minuten
Kommunen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft diskutieren über Digitalisierung und KI in der Beteiligung.
Am 4. September 2026 kamen Vertreter*innen aus kommunaler Praxis, Wissenschaft und Zivilgesellschaft am Wissenschaftscampus NRW zum Vernetzungstreffen zusammen.
Im Rahmen des Stakeholder-Dialogs „Zukunft digitaler Bürger*innenbeteiligung – Kommunale Praktiken in Zeiten von Staatsmodernisierung und Künstlicher Intelligenz“ tauschten sich die Teilnehmenden in Oberhausen darüber aus, wie Digitalisierung und künstliche Intelligenz die Beteiligung von Bürger*innen verändern kann.
Impulse aus Forschung und Praxis
Prof. Dr. Maria Wimmer (Universität Koblenz) und Dr. Nadja Wilker (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) gaben Einblicke in die deutschlandweite Kommunalerhebung, die das Konsortium 2025 durchgeführt hat. Prof. Dr. Martin Florack, wissenschaftlicher Leiter und Geschäftsführer des WICA, zeigte, wie KI und Digitalisierung in der Stadt Oberhausen eingesetzt werden.
Podium: Smart City – Smart Democracy?
Auf dem Podium diskutierten Prof. Dr. Christoph Bieber (CAIS), Judith Blumenschein (Landeshauptstadt München), Denes Kücük (Stadt Bochum) und Julia Thomaschki (Mehr Demokratie e. V.). Wie lässt sich KI in Beteiligungsprozesse integrieren, ohne Transparenz, Teilhabe und demokratische Legitimität zu gefährden? Und wie können Kommunen die Erfahrungen aus den Smart-City-Modellprojekten dauerhaft sichern?
Vertiefung in drei Workshops
Danach ging es in drei Workshops weiter: zu KI in der Bürgerbeteiligung (Prof. Dr. Maria Wimmer), zu Ratsinformationssystemen als „vergessener“ Form digitaler Beteiligung (Prof. Dr. Christoph Bieber) und zu Co-Creation in der Stadtentwicklung (Katrin Gießen, Stadt Oberhausen).
Beim gemeinsamen Mittagsimbiss blieb Zeit, Kontakte zu vertiefen und Ideen weiterzuspinnen.
Das WICA bedankt sich bei allen Referent*innen, Mitveranstaltenden und Teilnehmenden. Als Ort des Austauschs zwischen Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft nimmt der Wissenschaftscampus viele Anregungen für seine weitere Arbeit mit.
Weitere Infos gibt zum ErLE-Projekt gibt es hier.





