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Research

Direkte Demokratie in NRW aus Sicht des Regierens

Neue Publikation zum direktdemokratischen Regieren in NRW.

Neuerscheinung


Im Dietz-Verlag ist der Sammelband „Das direktdemokratische NRW. Wie Bürgerinnen und Bürger zwischen Rhein und Weser Politik mitgestalten“ erschienen, herausgegeben von Andreas Kost und Alexander Trennheuser. Anlass sind der 80. Jahrestag der Gründung Nordrhein-Westfalens und das 75-jährige Jubiläum der Landesverfassung. Der Band zieht Bilanz, wie sich Volksinitiativen und Volksbegehren sowie Bürgerbegehren und Bürgerentscheide im Land entwickelt haben, und bietet erstmals eine Gesamtübersicht über direktdemokratische Verfahren auf Landes- und Kommunalebene in NRW.

Martin Florack ist mit dem Beitrag „Ergänzung, Drohkulisse, Risiko: Direkte Demokratie in NRW aus Sicht des Regierens“ vertreten. Er nimmt die Perspektive des Regierens ein und fragt, wie direktdemokratische Instrumente auf das Regieren in NRW zurückwirken: als Ergänzung repräsentativer Entscheidungen, als Drohkulisse, die Verhandlungen und Positionierungen prägt und als politisches Risiko. Damit leistet der Beitrag einen Erklärungsansatz dafür, warum Parteien und Regierungen der direkten Demokratie oft ambivalent gegenüberstehen.

Weitere Beiträge stammen unter anderem von Rainer Bovermann, Frank Decker, Claudine Nierth und Frank Rehmet.

Sammelband, 2026

Martin Florack: Ergänzung, Drohkulisse, Risiko: Direkte Demokratie in NRW aus Sicht des Regierens

in: Andreas Kost und Alexander Trennheuser (Hg.): Das direktdemokratische NRW. Wie Bürgerinnen und Bürger zwischen Rhein und Weser Politik mitgestalten. Bonn: Dietz, S. 149–174.

Weitere Infos gibt zur Publikation gibt es hier.